Vom Maschinenschlosser zum Comedian
Ingo Appelt kam 1967 in Essen zur Welt und machte nach der Schulzeit eine solide Ausbildung zum Maschinenschlosser.
Ende Achtziger hatte er seinen ersten großen Auftritt bei der IG Metall. Mit Erfolg, denn bereits 1990 startete Ingo Apelt mit dem Programm „Heiter Be-Sinnlich“ seine erste Deutschland-Tour. Nebenbei begleitete er Oskar Lafontaine im SPD-Bundestagswahlkampf „Stimmen für Oskar“ mit Kurzauftritten. Das erklärt wohl auch, warum Ingo Appelt viele Politiker so hervorragend imitieren kann.
Foto: © Fachwerk Werbeagentur
1993 hat er bereits einen vollen Terminkalender. 130 Auftritte mit dem Programm „Wir sterben und Sie machen Witze“.
1994 sind es schon 240 Gigs und das Fernsehen wird auf Ingo Appelt aufmerksam.
Ob „RTL Samstag Nacht“, Thomas Gottschalks „Late Night“ oder die „RTL Nachtshow“ – Ingo wird Dauergast.
In den späten Neunzigern startet Ingo Appelt beim Fernsehen dann richtig durch. Ob „Zimmer frei“ (WDR), „7 Tage, 7 Köpfe“ mit Rudi Carell (RTL) oder auch „Die Harald Schmidt Show“ (SAT.1) Ingo ist ein gern geladener Comedian.
Inzwischen findet man Ingo Appelts Humor auch auf mehreren CDs:
Mit den CDs „Der Abräumer“ (1997) und „Die feuchte Seite“ (1998) wird Ingo Appelt sogar für den Echo nominiert.
Als Moderator darf er 1998 die TV-Gala des „Köln Comedy Festival“ bei RTL.
1999 wird Ingo Appelt gefeiert und hofiert wie ein Popstar-Image.
Er tritt bei der Echo-Verleihung auf und steht neben Marius Müller-Westernhagen während der Abschiedstournee vor 750.000 Zuschauern auf der Bühne.
2000 bekommt Ingo Appelt endlich seine eigene Fernsehssendung: „Die Ingo Appelt Show“ (ProSieben). Ein politisch nicht ganz korrekter Gag – in der 11. Folge ließ Ingo Appelt sein Publikum mit Baby-Puppen Fussball spielen - und schwindende Einschaltquoten, führten zur Absetzung der Show und bescherten Ingos Karriere einen kurzen Dämpfer.
2001 widmete sich Ingo Appelt einer ganz anderen Aufgabe – er wurde Papa. Nach seinem „Babyjahr“ ging Ingo 2002 mit neuem Programm („Superstar“) aber schon wieder auf Tour. Zudem unterstützte er die SPD auch wieder bei Wahlkampfveranstaltungen.
Im Rampenlicht stand der heutige SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel. Wegen Gabriels Körperfülle dichtete Ingo Appelt ihm den Comedy-Song an: „Im Magen vor mir liegt ein halbes Hähnchen“.
Ingo Appelt ist bis heute Dauergast in den verschiedensten TV-Shows und Formaten. „Genial Daneben“, die „Harald Schmidt Show“, „Kerner“, „Zimmer frei“, „Wetten dass“, als Britner-Parodie bei "Yes we can Dance" - immer wieder absolviert Ingo lustige TV-Auftritte. Nicht zu vergessen: sein Programm im „Quatsch Comedy Club“ auf ProSieben.
Ob Hörbuch, Buch oder DVD, Ingo Appelt ist mittlerweile auf jedem Medium vertreten. Sogar auf der Leinwand ist Ingo zu sehen. In der Komödie von Comedy-Kollegen Ausbilder Schmidt: „Morgen, ihr Luschen! Der Ausbilder-Schmidt-Film“ hat Appelt einen sehr lustigen, tuckigen Auftritt.
Trotz aller Aktivitäten kommt bei Ingo Appelt die Bühne nicht zu kurz. Sein aktuelles Tourprogramm: „Männer muss man schlagen!“ läuft bereits im zweiten Jahr erfolgreich.
Foto: © Marcus Müller-Saran | Quelle: http://www.ingo-appelt.de/
| < Zurück | Weiter > |
|---|

