„Maddin“
Martin Schneider alias Maddin, ein gebürtiger Bad Homburger, startete seine Comedy-Karriere schon während der Schulzeit. Mit seinem Programm: Häufiges „Vom-Stuhl-Kippen“, fiel Maddin hauptsächlich den Lehrern auf und wir sind froh, dass er sein Repertoire mittlerweile erweitern konnte. Ein Praktikums beim Hessischen Rundfunk half ihm dabei. Maddin fing an seine Nonsens-Beiträge selbst zu sprechen. Sein gedehntes, sehr eigenwillig betontes Hessisch wird nun zu Maddins Markenzeichen.
1990 wurde Maddin das erste mal auf eine Bühne gestellt, und feierte ganz ohne Vom Stuhl kippen Erfolge mit dem Programm : „Gell, Sie sind spirituell?“. 1992 hatte Maddin erste Auftritte im „Quatsch-Comedy-Club“. Sein nächstes Programm „Handkäs überm Ätherleib“ wird 1995 mit dem Kommödchen-Förderpreis ausgezeichnet. Den sympathischen, naiven Mann, mit dem extrem breiten Mund spielt er 40 Folgen lang in der Comedy-Serie „Comedy-Factory“. Durch diese Auftritte wird er auch bekannt als „Mr. Aschebeschär“.
Maddin´s Rubrik „Der Tagträumer“ entwickelt sich zum Kult. Als nächstes wird Maddin zu einem „7 Tage-7 Köpfe“-Kopf für diverse Folgen von 2002 bis 2004. In diesem Zeitraum nimmt Maddin zwei Werbespots für die Anti-Aids-Kampagne auf. Diese werden aufgrund von Maddins Popularität zu den beliebtesten Spots der Kampagne.
Auf Showbühnen glänzt der selbsternannte Frauenflüsterer mit gleich zwei Programmen. „Maddin – jetzt noch erotischer“ wird von Fernsehsender Sat.1 erfolgreich ausgestrahlt. Die DVD folgt daraufhin prompt. Zusätzlich pilgert Maddin mit seiner Band den Bembelboys durchs Land und füllt mit „Maddin hebt ab“ Deutschlands größte Hallen. Nicht nur Hessen, sondern die Welt ist erstaunt über die bassigen Gesangeskünste des Hessens.
Maddin zieht bei der „Schillerstraße“ ein und gehört dort bald zum Inventar in Cordulas Wohnung. Preisverdächtig: Maddin holt den Comedy Preis und die Romy-Schneider-Statue. Auf die Kinoleinwand schaffte es Maddin als Zwerg in Otto Waalkes‘ „7 Zwerge – Männer allein im Wald“ und „Der Wald ist nicht genug“, die Fortsetzung des erfolgreichen Zwergen-Kinofilms.
Auch dafür wird Maddin mit einem Comedypreis belohnt. Danach mimt Maddin den hessischen Jesus für die Comedy-Serie „Pastewka“, erzockt mit seinem geschätzten Autor Oliver Welke 75.000 Euro für den guten Zweck in Jörg Pilawas Promiquiz und gastiert immer noch regelmäßig in der Comedy-Quizshow „Genial daneben“.
2008 spielt Maddin sehr erfolgreich einen Tierpfleger in seiner eigenen Comedyserie „Maddin in love“ bei Sat.1.
Auf der Tour verabschiedet sich Maddin mit „Ariwiedätschi“ von seiner Exfreundin „Schanin“ und tourt damit von Bühne zu Bühne.
2009 findet Maddin in Jürgen Vogel einen neuen Buddy in der Schillerstraße. In der Neuauflage der Impro-Comedy-Serie überzeugt Maddin diesmal sogar mit „Schnelligkeit“. Und was treibt Maddin zurzeit? Er plant eine neue Familiensitcom, und „bastelt“zusammen mit Bodo Bach an einer Show-Idee. Erbarme, die Hesse komme!
Quelle: www.maddin.de | http://www.hb-management.info/
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